Für das Zusammenleben innerhalb der Dorfgemeinschaft kommt den Vereinen und Verbänden eine zentrale Rolle zu. Hier bildet das Dorfgemeinschaftshaus als zentrale Anlauf- und Begegnungsstätte die wichtigste Einrichtung in Hüsede. In Hüsede gibt es 4 Vereine und Verbände, die das kulturelle Dorfleben bereichern und sich positiv auf das dörfliche Miteinander auswirken.

  • Die Feuerwehr, die 1885 gegründet wurde, ist der mit Abstand älteste Verein im Ort.
  • Danach folgt der 1908 gegründete Männergesangsverein aus dem später nach mehrjähriger Unterbrechung der gemischte Chor Hüsede hervorging.
  • Eine große Rolle im Dorf spielt der über die Grenzen Hüsedes hinaus bekannte Verschönerungsverein, der 1965 gegründet wurde und im Jahr 2015 sein 50jähriges Bestehen feiern kann.
  • Ebenfalls einen hohen Stellenwert im Ort genießt der Anfang der 80iger Jahre gegründete Freizeitclub Hüsede, in dem neben zahlreichen Gemeinschaftsunternehmungen auch sportliche Aktivitäten wie Fußball, Kegeln, Wandern und Volksradfahren bis zum Erwerb des Sportabzeichens durchgeführt werden
Deutsch - Französische Freundschaft
Deutsch - Französische
Freundschaft
Deutsch - Französische Freundschaft

 

Vor über 30 Jahren wurde der Grundstein zu einer engen Freundschaft zwischen Hüsede und unserer Partnergemeinde Trouville-Alliquerville gelegt.

Seit Gründung des Partnerschaftskomitees, sind feste Freundschaften entstanden, Hochzeiten zwischen Hüseder und Trouvillais wurden gefeiert und binationaler Nachwuchs hat das Ganze zementiert.

Wenn Sie unsere Freunde in Trouville-Alliquerville "besuchen" wollen, klicken Sie hier

Hier können Sie sich Termine als PDF-Datei herunterladen oder ausdrucken.

 

  Ralf Lange
  Ortsbürgermeister
  und Gemeinderatsmitglied
  Im Dorfe 16
  Tel.: 05472 - 17 40
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Ralf Lange

  Carolin Menke
  stellvertretende Ortsbürgermeisterin

  Bienenweg 5
  Tel.: 05472 - 8 17 90 68
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Carolin Menke
 
 Thorsten Honermeyer   Kokenrottstraße 24
  Tel.: 05472 - 2074
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Thorsten Honermeyer
  Daniel Middendorf   Im Dorfe 31
  Tel.: 0176 - 27376901
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Daniel Middendorf
  Patricia Hauber
  Hüseder Bruch 4
  Tel.: 05472 - 2050
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Patricia Hauber
 
  Ursula Möhr Loos
  beratendes Mitglied (ohne Stimmrecht)
  und Gemeinderatsmitglied
  Maschweg 84
  Tel.: 05472 - 3159
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Ulla Moehr Loos

Die Laienspielschar Hüsede ist ursprünglich ein Abzweig des Gemischten Chores Hüsede.
Das Winterfest wurde jedes Jahr vom Gem. Chor Hüsede gefeiert und war ein High-light im Hüseder Sängerjahr, das die Laienspielschar stets mit einem flotten Dreiakter untermalte.

Der Gem. Chor besteht leider seit 2001 nicht mehr und so hat sich die Laienspielschar unter der Leitung von Ernst Maßmann etabliert.
Auch hier hat es 2004 eine Verjüngung des Vorstandes gegeben, so dass 2005 die Spielschar ein überaus erfolgreiches Debüt unter der Leitung von Mike Eickhof geben konnte. Sämtliche Vorstellungen waren sehr gut besucht und man konnte am letzten Spieltag einen neuen Zuschauerrekord verzeichnen.

Sämtliche Darsteller sind Laienschauspieler und kommen aus den unterschiedlichsten Berufssparten. Der Spielerstamm besteht aus zehn Darstellern, wobei die Schar der unsichtbaren Helfer (Maske, Bühnenbau, Regie, Ton usw.) mindestens noch einmal so viele Personen beansprucht.

Die Bühnenstücke werden vom Theaterverlag angefordert und probegelesen, mit einem Kommentar des jeweiligen Lesers versehen und unter den Spielern zur weiteren Ansicht weitergereicht.

Unter der Spielleitung von Mike Eickhof wurde zum ersten Mal in großer Teamarbeit das Stück "Die Gedächtnislücke" von Bernd Gumbold ausgewählt.
Beim Probelesen mit verteilten Rollen wurde gemeinsam entschieden wer welche Rolle spielt.
Bei der Bühnengestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und alle setzen sich für die Gestaltung der Bühne ein, gelegentlich müssen dann auch mal private Möbel für vier Wochen ihren Platz wechseln. Geprobt wird von Anfang Oktober bis zum Aufführungstermin Mitte Februar.

Aufgrund der immer größer werdenden Beliebtheit sind für die kommende Spielzeit fünf, statt wie bisher vier Aufführungen geplant.


Laienspielgruppe Hüsede
Das Fotro zeigt die Mitglieder der Laienspielschar bei der Gründungsversammlung

Hüsede vom Wihengebirgsweg aus gesehen

 

An dieser Stelle soll über das heutige Hüsede berichtet werden.

Erfahren Sie hier einiges über die Infrastruktur unseres Ortes, denn neben der Landwirtschaft spielt auch das Handwerk eine große Rolle.
Aufgrund der reizvollen Lage am Rande des Wiehengebirges, hat Hüsede auch einiges in Bezug auf Naherholung und Freizeitgestaltung zu bieten.
Bei einem virtuellen "Spaziergang durch Hüsede" können Sie sich einen kleinen Eindruck über unsere Sehenswürdigkeiten verschaffen.

Die reale Schönheit können Sie allerdings nur live auf einem der vielen Wanderwege im Wiehengebirge erleben.

Besuchen Sie uns - es lohnt sich!

HÜSEDE, ein außergewöhnliches Dorf (Aus der Sicht eines Franzosen)

Schaut mal - HüsederEnde Juni 1969 reisten 15 Jugendlichen aus Trouville-Alliquerville nach Hüsede. Sie folgten einer Einladung des gerade gegründeten Partnerschaftskomitees Hüsede -Trouville, dessen Vorsitzender in Hüsede Ernst Maßmann war. Es war das erste Mal, dass ein Austausch zwischen zwei Dörfern aus der Normandie, bzw. Niedersachsen stattfand. Offizielle Städtepartnerschaft gab es damals nur zwischen "großen" Städten.

Die Reise mit dem Bus dauerte damals vierzehn Stunden. Bis kurz vor Lüttich gab es keine Autobahn, sondern nur Landstraßen. Der Bus musste durch die Städte Amiens, Lille, Valenciennes, Mons, Charleroi fahren. Für die meistens von uns war es die erste Reise nach Deutschland. Mit großer Spannung und viele Erwartungen kamen wir endlich in Hüsede an. Viele Hüseder warteten am Feuerwehrhaus auf die Franzosen.

Herr Maßmann begrüßte uns auf Französisch und verteilte das Programm für die nächsten zwei Wochen. Nach einigen Pils und Schnäpse bei der Gaststätte Wilker wurden wir in den Familien einquartiert.

Diese zwei Wochen sind nach über dreißig Jahren immer noch für uns sehr lebendig. Wir besuchten Wittlage, damals Kreisstadt (WTL) mit der Wasserburg, in der sich die Kreisverwaltung befand, das Polizeirevier, die Fabriken Glücksklee und Rabewerk, das Haus der jungen Landwirte in Bohmte, nahmen an dem Schützenfest in Bad Essen und an einem Polterabend teil. Zwei Fußballspiele wurden organisiert, das erste fand in Bad Essen und das zweite in Bohmte statt. Ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern wer gewann aber spielt das eine Rolle? Nach Osnabrück sind wir auch gefahren und die tollen Abende in der Diskothek "Op de Tenne" (bei Kurt) werden wir wohl nie vergessen.

Seit diesem ersten Besuch sind nun über dreißig Austausche gemacht worden. Feste Freundschaften sind entstanden, Hochzeiten zwischen Hüseder und Trouvillais wurden gefeiert und binationaler Nachwuchs hat das Ganze zementiert.

Wir, die Teilnehmer der ersten Stunden, haben jetzt Falten und weiße Haare; aber dem Austausch zwischen Trouville und Hüsede ist das Altern erspart geblieben.

Was wäre eine Ortschaft ohne Gastronomie?

Das "Gasthaus am Dorfplatz" und der "Bergwirt Pöhler" haben einige kulinarische Angebote für Sie bereit.

Gastronomie in Hüsede

SchutzhütteDie Ortschaft Hüsede mit ihren Siedlungsteilen Hüseder Bruch und der Waldsiedlung Rattinghausen hat aufgrund der reizvollen Lage am Rande des Wiehengebirges einiges in Bezug auf Naherholung und Freizeitgestaltung zu bieten.

Der Fremdenverkehr kann in Hüsede auf eine längere Tradition zurückblickend greifen, denn die Anfänge Hüsedes als Heilbad reichen bis in das 18. Jahrhundert zurück.

Seit 1774 wurden die Quellen, bei denen es sich um sulfatische Bitterquellen (Calcium-Sulfat-Wasser) handelt, für Bade- und Trinkkuren verwendet.

Der Heilbadebetrieb der im Jahre 1975 noch 31.200 Übernachtungen zu verzeichnen hatte, wurde 1979 eingestellt. Seitdem wird das ehemalige Kurhaus und die Kuranlagen als Rehabilitationsklinik für Alkohol- und Medikamentenabhängige genutzt.

Darüber hinaus wurden seit den 70iger Jahren Anstrengungen unternommen die Fremdenverkehrsart "Ferien auf dem Lande" in Hüsede zu etablieren.

Die mit dem erlebnisreichen Landschaftsraum, den bestehenden Angeboten im Dorf, der geringen Entfernung zu Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde und im weiteren Umland gegeben sind, sind einen Besuch wert.

FCHDer Freizeitclub Hüsede e. V. bietet seinen z.Z. 150 Mitgliedern jede Menge sportliche Aktivitäten über die ganze Woche verteilt an: Fußball, Schwimmen, Rückenschule, Fitnessgymnastik, Walking und Aquagymnastik. Ob Wanderungen, Kegeln, Bosseln, Radtouren, Hüttenwochenende, Kinderwettbewerbe und die Teilnahme an diversen Fußballturnieren, jede Menge monatliche Einzelveranstaltungen; für jeden ist etwas dabei.

Das ganze Jahr über findet der Stammtisch bei Grill- und Heißwurst im Dorfgemeinschaftshaus seit der Gründung im Jahre 1980 statt, ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Montagabends.

Logo DreschgemeinschaftDurch den enormen Wandel in der landwirtschaftlichen Produktion entstand vor über 30 Jahren unter dem Dach des Verschönerungsvereins die Dreschgemeinschaft Hüsede.
Ziel der Dreschgemeinschaft ist, durch Vorführungen und Ausstellungen altes Brauchtum zu pflegen und historische Maschinen zu erhalten.

Ein ständig wachsendes Interesse am jährlichen "Abdreschen" bestätigt die Dreschgemeinschaft in ihrer Zielsetzung.
Am Dorfgemeinschaftshaus werden historische Landmaschinen und das Dreschen nach alter Väter Sitte vorgeführt.
Für das leibliche Wohl von Besuchern und Aktiven wird mit Omas original Pickert, Brötchen aus dem Backhaus, Bratwurst und Bier gesorgt.

Über das Abdreschen und die Vorbereitungen dafür, können Sie sich in unserer Bildergalerie einen Eindruck verschaffen.

Im Jahr 2000 wurde das Areal um die alte Schule - dem heutigen Dorfgemeinschaftshaus - anlässlich der 800-Jahr-Feier und im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet. Das Dorfgemeinschaftshaus bekam einen neuen Anstrich, das "Beihaus" wurde durch den Verschönerungsverein Hüsede e.V. errichtet und das Nebengebäude der alten Schule wurde zum sogenannten Torhaus umgebaut.

 

Der Dorfplatz
Der Dorfplatz - ein Treffpunkt für jung und  alt

Am Hüseder Dorfplatz steht das Dorfgemeinschaftshaus. Bis 1975 als Schulgebäude dienend, steht es heute den Hüseder Bürgern und Vereinen zur Verfügung.

 


Das Dorfgemeinschaftshaus am Dorfplatz

 

Die Geschichte:
Die Ortschaft Hüsede wünschte sich im Jahre 1667 eine eigene Schule im Dorf, da der Schulweg nach Essen (das heutige Bad Essen) zu beschwerlich wurde.

Dieses erste Gebäude stand jedoch auf dem Platz des jetzigen Feuerwehrhauses. Es war ein sehr kleines Gebäude und man kann sich vorstellen, dass dieses nach einigen Jahren nicht mehr ausreichte. 1780 errichtete man ein neues Gebäude, gegenüber auf dem jetzigen Platz des Dorfgemeinschaftshauses.

Nach 40 Jahren wurde dieses Gebäude wiederum zu klein. Die Hüseder Schulgemeinde beschloss die in dem Gebäude befindliche Lehrerwohnung zu belassen, die Schulzimmer abzureißen und wieder neu aufzubauen.

1975 kam dann das Aus für die Volksschule Hüsede. Eine über 300 Jahre währende Geschichte fand im Zuge der Umgestaltung des niedersächsischen Schulwesens ihr Ende.

Heute gehen die Hüseder Kinder nach Bad Essen zu den Schulen.

Weiteres zur Hüseder Schule ist nachzulesen in der Ortschronik "Hüsede - Erinnerungen aus der Vergangenheit" und im "Heimatbuch Hüsede"

Das Backteam des Verschönerungsvereins Hüsede e.V. sorgt heute dafür, dass dieses schöne Gebäude mit Lebern erfüllt wird.

Der alte Steinofen, einer der größten im Landkreis, wird bereits gegen Mitternacht angeheizt, wenn ein Backtag ansteht. Er fasst bis zu 40 Brote oder bis zu 4 Bleche Kuchen pro Back - Schub.

Ein Hüseder Bauernstuten, oder ein Rosinenbrot in bester Qualität, werden hier von dem Backhausteam gebacken und können erstanden werden. Ein leckerer Butterkuchen und auch Streuselkuchen aus dem Steinofen gehören zu den besondern Spezialitäten. Viele Besucher aus nah und fern haben sich im Laufe der Jahre über den Baustil und das Arbeitsverfahren informiert und sich die Backwaren, die ausschließlich aus eigener Herstellung stammen, gut schmecken lassen.

Wir pflegen die Partnerschaft der Ortschaft Hüsede mit unserer französischen Partnergemeinde
Trouville-Alliquerville. Unser Ziel ist die Fortsetzung, der Ausbau und die Vertiefung der
freundschaftlichen Kontakte. Im jährlichen Wechsel besuchen wir uns in Hüsede oder
Trouville-Alliquerville seit nun mehr über 30 Jahren.

 

Festakt in Trouville-Alliquerville

Festakt in Trouville-Alliquerville 1998:
20 Jahre sind seit der offiziellen Unterzeichnung unserer Partnerschaftsurkunde vergangen;
Grund genug um zu feiern.

 

Deutsch-französische Kontakte

Gemeinsam packen wir es an, so entstehen auch unter unseren Jüngsten mit Spaß und Spiel
neue deutsch-französische Kontakte und Freundschaften.

 

Auch beim Hüseder Erntefest sind wir vom Comité

"Santé"!
Auch beim Hüseder Erntefest sind wir vom Comité dabei:
Unsere Crêpe-Bude bietet bei Crêpe, Cidre und Calvados ein bißchen französische Kultur.

 

1978 Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Trouville-Alliquerville
1979 Unterzeichnung der Urkunde in Hüsede, Besichtigung der Autofabrik Karmann und der Landmaschinenfabrik Rabewerk
1980 Fahrt nach Paris
1981 Fahrt nach Hannover mit Besuch der Herrenhäuser Gärten
1982 Fahrt zum Benediktinerkloster Mont Saint. Michel
1983 Besuch der Zonengrenze und der Städte Braunlage und Goslar im Harz
1984 Museum Arromanches an der französischen Steilküste
1985 Planwagenfahrt mit Picknick an der Ippenburg
1986 Trouville sur Mer, Besichtigung Calvadosbrennerei
1987 Museumsdorf Detmold und Adlerwarte in Berlebeck
1988 10-jähriges Jubiläum, Fußballspiel
1989 Besuch der Fa. Argelith Bodenkeramik, Fahrt mit der Museumseisenbahn ins Schweger Moor
1990 Besuch einer Flachsfabrik
1991 Fahrt nach Frankenhausen in der ehemaligen DDR und Wasserburg Heldrungen
1992 Paris
1993 ---
1994 Besuch des Memorial in Caen
1995 Tour de France nach Hüsede, Besuch der Meyer-Werft in Papenburg
1996 Besuch einer Kordelfabrik in Vallois
1997 Besichtigung der Landmaschinenfabrik Claas, Besuch der Stadt Münster
1998 20-jähriges Jubiläum, Besuch des Kernkraftwerkes Paluel
1999 Besichtigung der Schachtschleuse Minden, Stadtführung in Hameln
2000 Beteiligung der Franzosen am Tag des offenen Dorfes in Juni, Teilnahme am Erntefest im August in Hüsede, Gegenbesuch mit Besichtigung des Automuseums in Betteville und einer Calvadosbrennerei
2001 Besichtigung des Industriemuseums Piesberg, Stadtführung in Osnabrück
2002 Fahrt nach Versailles
2003 25-jähriges Jubiläum, Fahrt nach Kalkriese und zum Dümmer

Madame Josette CABOT und Elke RatzkowskiErste Begegnung der Ortsbürgermeisterinnnen aus Hüsede und Trouville-Alliquerville

Beim Besuch in der Partnergemeinde Trouville - Alliquerville in Frankreich trafen sich Madame le maire Josette CABOT und Elke Ratzkowski, die ehemalige Ortsbürgermeisterin von Hüsede.

Auf der Comite-Sitzung überreichte Madame Cabot ein Präsent an ihre Amtskollegen, was dankend angenommen wurde.

Das "Beihaus"- einst als Scheune, Kornspeicher und später als Schafstall dienend, wurde an seinem alten Standort, dem ehemaligen Hof Rahe, abgebaut und in sorgfältiger Kleinarbeit auf dem Dorfplatz neu errichtet.

Restauration des Beihauses
Restauration des Beihauses

Zur Restauration des Beihauses:
Das Beihaus, welches in sehr schlechtem baulichen Zustand war, wurde im Dezember 1998 abgebaut und mit Hilfe vieler freiwilliger Helfern, in mühsamer Arbeit, neben dem Backhaus wieder neu aufgebaut. Dazu nutzte man auch einige Ständer und insbesondere die Balkenlage anderer, vorher abgetragener Fachwerkhäuser. Auch musste eine Gebäudeseite nahezu gänzlich erneuert werden.

Auch hier sind mehr als 4000 Arbeitsstunden geleistet worden und somit ist der Dorfplatz um ein weiteres historischen Schmuckstück reicher.

 

Restauration des Beihauses
Restauration des Beihauses
Restauration des Beihauses

Die Arbeit hat sich gelohnt!

Über 4000 Stunden sind von 55 ehrenamtlichen Helfern geleistet worden.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Backhaus steht das historische Fachwerkhaus als Aufenthaltsraum den Dorfplatzbesuchern zur Verfügung.

Das Beihaus heute:
Ein weiteres Schmuckstück auf dem Hüseder Festplatz. Hier wird in Verbindung mit den Backtagen der Kaffee ausgeschenkt und das historische Ambiente lädt ein zum gemütlichen Beisammensein und Verweilen.
Im Obergeschoss befindet sich eine Ausstellung alter Stellmachereikunst.

Zur Geschichte:
1779 auf dem Hof Mönnich in Hüsede errichtet und als Backhaus genutzt. 1920 brannte der Hof ab, das Backhaus blieb aber erhalten.

Das Hüseder Backhaus

So erreichen Sie uns:

Backhaus Hüsede
49152 Bad Essen
Im Dorfe 19

Das Hüseder Backhaus / Vorderansicht

Zur Restauration des Backhauses:
Der Erhalt und die Pflege der alten Bausubstanz im Ort konnten durch ein Projekt in den Jahren 1985 - 87 durch den Verschönerungsverein Hüsede e.V. realisiert werden. Diese Maßnahme hat bis heute Anerkennung und Lob weit über die Grenzen der Ortschaft Hüsede und der Gemeinde Bad Essen hinaus erhalten.
Das alte Gebäude wurde sorgsam abgetragen und in zweijähriger Bauzeit auf dem Hüseder Festplatz wieder errichtet. Als Eigenleistung erbrachten die Hüseder Bürger und Verschönerungsvereinsmitglieder über 4000 Arbeitsstunden.
Am 8. August 1987 wurde das Backhaus offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Unsere Backfrauen
Das Hüseder Backhaus / Innenansicht

Das Backhaus heute:
Das Backteam des Verschönerungsvereins Hüsede e.V. sorgt haute dafür, dass dieses schöne Gebäude mit Lebern erfüllt wird.

Angeboten werden vom Backteam, neben verschiedenen Brotsorten in bester Qualität, auch die besonderen Spezialitäten, der leckere Butterkuchen und auch Streuselkuchen aus dem Steinofen gehören zu den besondern Spezialitäten.

Das Hüseder Backhaus / Das Brot

Das Hüseder Backhaus / Der Backofen

Der alte Steinofen, einer der größten im Landkreis, wird bereits gegen Mitternacht angeheizt, wenn ein Backtag ansteht. Kurz vor dem Schieben werden die Verbrennungsreste aus dem Ofen geräumt und der Innenraum wird gereinigt. Danach ist er bereit um bis zu 40 Brote oder bis zu 4 Bleche Kuchen pro Schub ab zu backen. Nach zwei bis drei Schüben ist die gespeicherte Hitze dann so weit verbraucht, dass kein weiterer Schub, mit gutem Ergebnis, mehr erfolgen kann. Da auch nicht kurzfristig nachgeheizt werden kann, begrenzt dies die zum Verkauf stehende Menge der Bachwaren. Dafür bitten wir um Verständnis, denn so manches Mal sind, Aufgrund der großen Nachfrage, die Backwaren schon kurz nach der Öffnung ausverkauft.

Viele Besucher aus nah und fern haben sich im Laufe der Jahre über den Baustil und das Arbeitsverfahren informiert und sich die Backwaren, die ausschließlich aus eigener Herstellung stammen, gut schmecken lassen.

Hüsede - Erinnerungen aus der Vergangenheit
Die Hüseder Chronik
Hüsede - Erinnerungen aus der Vergangenheit

Die Ursprünge des Ortes Hüsede liegen noch weit vor der ersten urkundlichen Erwähnung. Zahlreiche Hügelgräber lassen auf ein hohes Alter des Ortes schließen. Urnenhügel südwestlich des Dorfes sind alte Begräbnisplätze, und Zeugen von einer Besiedlung, die vor der Zeitrechnung lag.

Die erste Namenserwähnung von Hüsede erfolgte in einem Heberegister der Abtei Herford, des ältesten Frauenstiftes auf sächsichem Boden. Das Stift wurde um 924 stark verwüstet und in Brand gesteckt. Das Archiv des Stifts ist mit seinen wertvollen Urkunden dabei in Flammen aufgegangen.So könnte der Name der Ortschaft Hüsede schon vor dem Jahre 1200 in den Unterlagen aufgetaucht sein.

Das älteste Heberegister der Abtei Herford befindet sich im Staatsarchiv Münster, es stammt aus dem Ende des 12.Jahrhunderts. Der Urkundentext im Heberegister, der sich auf Hüsede bezieht, ist kurz und lautet so:

"Husithi monsus 40 modius avene, 4 siliginis, 2 arietes bonas"

In der sinngemäßen Übersetzung würde es heißen:
,,In Hüsede von 2 Höfen 40 Scheffel Hafer, 4 Scheffel Weizen und 2 große Schafböcke,"

Es sind die Abgaben an die Abtei Herford, die jährlich von diesen beiden Hüseder Höfen geleistet werden mußten. Leider ist keine Namensnennung der Höfe erfolgt.
Für den Namen Hüsede gibt es verschiedene Erklärungen. Hustede, Hüsede sind Ableitungen vom niederdeutschem Wort ,,Hust" und bedeutet Sumpf, Moder, nasses Gebiet, was sicherlich ursprünglich für den Bereich links und rechts des Mühlenbaches gegolten haben mag. Um 1200 wurde der Ort als Husethe benannt. 1225 wird Husithi und Husedhe, und 1311 Heysede geschrieben. Von 1350 bis ins 15. Jahrhundert geht die Schreibweise in Huzede über. Ab 1634 schreibt man bis heute Hüsede.

Als Grundherren werden 1772 in Hüsede genannt:
das Domkapitel Osnabrück, die Häuser Arenshorst, Hünnefeld, Kuhhof, Ostenwalde, Sundermühlen, das evangelische Waisenhaus Osnabrück und Rentmeister Schmittmann, Wittlage. Hüsede war in der großen Essener Mark berechtigt. Seine zugehörigen Waldteile lagen im Gemenge mit Rattinghausen auf dem Hüseder Osterberg.

Die letzte Bergsiedlung im Wittlager Land ist Rattinghausen. Der kleine Ort umfaßte ursprünglich einen bischöflichen Meierhof und zwei Halberbenhöfe, die sich nach dem Ort nannten.
Rattinghausen wurde urkundlich 1280 als Ratmarinchusen erwähnt. Im 16. Jahrhundert wird Rattinghausen als Ortsteil der Bauernschaft Hüsede geführt. 1885 werden in Rattinghausen 22 Wohngebäude und 132 Einwohner gezählt.

Der Wohnplatz Hüsederbruch hatte 1787/88 bei der ersten Vermessung 1 Erb- und 1 Markkötter, danach wuchs in lockerer Form die Bebauung zum Dorfe hin.

Die ältesten Höfe liegen an dem linken Ufer des Hüseder Mühlenbaches, die ältesten Flurkerne dagegen auf der Ostseite, die dazugehörigen Parzellen verlaufen längs zum Hangabfall. Die 4 Vollerben liegen relativ weit auseinander auf der linken Bachseite, die Halberben drängen sich zum größten Teil im Zentrum zusammen.

Die Wassermühle des Meierhofes in Hüsede am unteren Dorfrand dürfte die ältere Mahlmühle gewesen sein. In der Mitte und der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gab es 5 Mühlen am Hüseder Mühlenbach, die allerdings nur Korn zum Eigenbedarf mahlen durften. Sie waren teilweise nicht als Mahlmühle konzipiert, sondern nutzten nur die Wasserkraft des Mühlenbaches zum Dreschen für Getreide, für Rübenschneider, Buttermaschinen und zum Antrieb von Drechselmaschinen. Der Stauraum des Mühlenbaches ließ nur kurzzeitiges Einsetzen der Wasserkraft zu.

1772 waren in Hüsede folgende Handwerker tätig:

1 Brauer, 1 Holzschuhmacher, 2 Maurer, 2 Schmiede, 2 Schneider, 1 Schuster,
2 Spinnradmacher und 4 Zimmerleute.

Die Entwicklung der Einwohnerzahlen für den Ort sieht folgendermaßen aus:
1512 92 Schatzpflichtige,
1513 - 1557 48 Viehschatzpflichtige,
1634 wird erstmalig die Einwohnerzahl mit 184 Einwohnern angegeben
1772 sind es 517 Einwohner
1821 sind es bereits 740
1885 werden 654 evangelische, 1 katholischer, 3 jüdische Einwohner gezählt.
1905 629 Einwohner
1961 596 Einwohner

 

Seit 1667 gibt es in Hüsede eine Nebenschule, welche auf die Gründung des Hauses "von dem Bussche" zurückgeht.Die Einsetzungsrechte für den jeweiligen Lehrer lag auch in den Händen des Hauses v .d. Bussche. Im Jahre 1791 berichtet Lehrer Rutscher, daß die Zahl der Schulkinder im Winter 70-90 betrug, im Sommer waren es 40-80 Kinder die am Unterricht teilnehmen. Am Schreibunterricht nahmen nur wenige, am Rechenunterricht niemand teil.

1774 beginnt die Geschichte des Badeortes Hüsede, es wurden sulfatische Bitterquellen entdeckt, so daß man in den folgenden Sommern oft 100 und mehr Badewillige zählte. Schon 1792 wurde der Hauptbrunnen durch ein Brunnenhaus vor Regenwasser geschützt. Mit Unterstützung von Regierungsmittel wurde ein Kurbetrieb in Gang gesetzt. 1898 kamen etwa 210 Kurgäste, denen rund 2000 Mineralbäder verabreicht wurden. 1905 waren es bereits 606 Kurgäste. Eine rasche Entwicklung, die auch zum wirtschaftlichen Aufschwung des Ortes beitrug und zu weiteren Investitionen des Badeshauses führte.

Nach der Rezession im Kurwesen wurde der Badebetrieb 1974 eingestellt. Seit 1979 wird das Anwesen als psychosomatische Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen genutzt.

Mit dem Inkrafttreten der Gebiets- und Verwaltungsreform vom 1.Juli 1972 mußte Hüsede seine verwaltungspolitische Eigenständigkeit aufgeben. Es bildet jetzt mit 17 weiteren Ortschaften die Gemeinde Bad Essen.