Eine Übersicht der Termine und Veranstaltungen für die Ortschaft Hüsede gibt es hier


Den aktuellen Newsletter der Ortschaft zum Download gibt es hier: Neue Hüseder Termine


Allgemeine Termine:

Montags:
17:45 - 18:45 Uhr Wasserball vom Freizeitclub im Hallenbad Lintorf 

19.30 Uhr  Clubabend vom Freizeitclub Hüsede e.V. auf dem Dorfplatz / im Dorfgemeinschaftshaus
                

Dienstags:
19:30 - 20:30 Uhr Fitnessgymnastik in der Turnhalle Wiehengebirgsklinik Hüsede von.
                             Leitung: Stephanie Pöllath-Wollbrink, Tel.: 05472/977988
                             Einstieg jederzeit möglich.
                             

Donnerstags:
15:00 Uhr  Bouletreff auf dem Dorfplatz


Sonntags:
09.30 Uhr  (jeden dritten Sonntag im Monat) Hüseder Hundetreff
                  Info: Nicole Ratzkowski 0151/12315698 / n.ratzkowski1992(at)gmail.com

10:30 Uhr  Bouletreff auf dem Dorfplatz



Volksradfahren

Am Sonntag, den 14.06.2026 veranstaltet der Freizeitclub sein Volksradfahren.
Start am Hüseder Dorfplatz von 10:30 - 11:30 Uhr.
Der jüngste und älteste Selbstfahrer werden wieder prämiert.


 


Backtage

Am 14.06.2026 veranstaltet der Verschönerungsverein e.V. neben dem Backtag
einen Flohmarkt für Jung und Alt auf dem Dorfplatz.
Es ist keine Anmeldung erforderlich und ausschließlich für private Ausststeller gedacht.
Beginn 14:00 Uhr.
Das Café im Beihaus bietet Kaffee und Kuchen an.
Im Backhaus kann Brot und Kuchen erworben werden.

Weitere Backtermine mit Kaffee, Kuchen und Brotverkauf sind:

12.07.2026 mit Kinderprogramm auf dem Dorfplatz
09.08.2026 Sommerfest mit Backtag, Brotverkauf und Tortenbuffet
13.09.2026 Backtag zum Tag des offenen Denkmals
11.10.2026 mit Adventsflohmarkt im Dorfgemeinschaftshaus
 


 
Fahrradtour

Am 31.05.2026 veranstaltet der Verschönerungsverein eine Frühjahrs-Fahrradtour.
Start ist um 13:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.
Die flache Strecke ist etwa 20 KM lang mit Einkehr für Kaffee und Kuchen.

Anmeldung bei Olaf Haase unter 05472/5640 oder o-haa(at)t-online.de


 


Ortsratssitzung:

Dienstag, 26. Mai 2026 um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hüsede.
Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Hüsede.
Wir werden einen kurzen rückblickenden Bericht hören und
Tagesordnungspunkte der Ortschaft betreffend beraten.
In der anschließenden Einwohnerfragestunde können Fragen
zu Themen rund um Hüsede und der Gemeinde Bad Essen gestellt werden.
Die detaillierte Tagesordnung findet sich termingerecht im Aushang und im
Ratsinformationssystem auf der Internetseite der Gemeinde Bad Essen.
Wir würden uns über viele Besucher freuen. Auch die Vertreter der Vereine sind
herzlich willkommen, um über die aktuellen Themen in Hüsede in der
Einwohnerfragestunde zu diskutieren.

Ralf Lange
Ortsbürgermeister



 
Dorfausflug

Am Samstag,den 20. Juni 2026 plant der Ortsrat eine Schifffahrt auf Weser und Mittellandkanal.
Start für den Buszubringer ist um 13:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus.
Der Unkostenbeitrag beträgt 25 Euro und wird im Bus eingesammelt.
Anmeldung bei einem Ortsratsmitglied erforderlich.




Über Himmelfahrt, am 14. - 17.05.2026 werden wieder unsere französischen Freunde in Trouville-Alliquerville besucht.
Jeder, der interessiert ist, kann an der Fahrt teilnehmen.
Übernachtet wird in zugeteilten Gast-Familien.
Anfragen, Kosten und weitere Informationen bei Stephanie Pöllath-Wollbrink, Tel.:  05472/977988




Im letzten Jahr, am 29. - 31.05.2025 kamen die Gäste aus Frankreich nach Hüsede.

Darüber hat Eckhard Grönemeyer einen mehrteiligen Bericht für das 
Centrales Ländliches Vereins-Archiv geschrieben:

Partnerschaftsbesuch aus Trouville-Alliquerville

Gemeinsames Essen als Teil des Kulturprogramms in der deutsch französischen Freundschaft

Besuch der Meyer Werft



 

Die Mutter Vater Kind Gruppe vom Rundherum e.V. freut sich über Verstärkung.
In gemeinsamer Runde wird mit den 0-3 jährigen Kindern und ihren
Müttern und Vätern gefrühstückt, gespielt, geschnackt, gelacht –
und manchmal auch geweint.
Die Gruppe findet immer Donnerstag am Vormittag statt.
Informationen zum genauen Ablauf, gibt es direkt beim Rundherum e.V.
Kontaktdaten: Regina Buller, 05472-94 99 24

 





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Quelle:
https://www.e-recht24.de

Das Dorfgemeinschaftshaus und auch der Dorfplatz werden von den Vereinen oder anderen Gruppen genutzt.
Dafür gibt es eine Übersicht, um eventuelle Überschneidungen der Termine abzuklären.

Hier gehts zum Belegungsplan

Auch landschaftlich hat Hüsede einiges zu bieten

Sehen Sie hier einige historisch Gebäude unseres Ortes

Nachstehend werden Bilder aus 32 Jahre Ernteumzug gezeigt.

Nachstehend werden einige Bilder vom Abdreschen gezeigt.

Herausgeber dieser Internetseiten ist:



Ortschaft Hüsede

Vertreten durch den Ortsbürgermeister Ralf Lange
Im Dorfe 16
49152 Bad Essen

Telefon: +49 (0) 5472 1740

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Die Ortschaft Hüsede ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wird vertreten durch den Bürgermeister Ralf Lange.

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 10 MDStV: Bürgermeister Ralf Lange.

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Zugangseröffnung gemäß § 3a Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)
Für das Verwaltungsverfahren richtet sich die elektronische Kommunikation nach § 1 Niedersächsisches Verwaltungsverfahrensgesetz (NVwVfG) in Verbindung mit § 3a Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG). Danach ist die Übermittlung elektronischer Dokumente zulässig, soweit der Empfänger hierfür einen Zugang eröffnet. Gemäß § 126a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gilt entsprechendes im Privatrecht. Die Gemeinde Bad Essen hat die elektronische Kommunikation für Verwaltungsverfahren eröffnet.

Als virtuelle Poststelle wird das Produkt "Elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach" (EGVP) verwendet. Damit besteht die Möglichkeit zur rechtsverbindlichen und vertraulichen (verschlüsselten) elektronischen Kommunikation mit der Verwaltung.

Am Sonntag, 20. Juni 1999 wurde um 11 Uhr auf dem Dorfplatz Hüsede das traditionelle Fußballspiel "Oberdorf gegen Unterdorf" angepfiffen. Zugleich wurde an diesem Tag auf 50 Jahre Fußball in Hüsede zurückgeblickt. Die Teams von Qberdorf und Unterdorf setzten sich ursprünglich aus den nach dem Krieg neu zugezogenen Bewohnern der Holzbehelfsheime -heute die Siedlung "Auf dem Weipen"- und den alteingessenen Hüseder Dorfbewohnern zusammen.

Im Lauf der Jahre veränderte sich das Gesicht des Lagers und wurde zur heutigen Siedlung. Durch weitere Neubauten im Ort sind inzwischen allerdings die "fußballerischen Grenzen" verwischt. Probleme mit der Mannschaftsaufstellung gibt es übrigens trotz vielfältiger Meinungen zur Oberdorf-Unterdorf Grenze nicht. Letztlich ist dieser Vergleich ein Beitrag zur Förderung der dörflichen Gemeinschaft in Hüsede und soll allen, Akteuren und Zuschauern, gleichermaßen Spaß bringen.

Das Jubiläumsspiel bot die Gelegenheit zum Rückblick und zum Austausch von Erinnerungen.
Die Fußballgeschichte in der Ortschaft begann mit dem SV Hüsede von 1949/50. 1969 wurde dann der Discoclub "Ob de Tenne" gegründet. Seit 1979 setzt der Freizeitclub Hüsede die Fußballtradition im Ort fort.

Aus Anlaß dieses Jubiläums hatte Peter Hoppe - der 1. Vorsitzende des Freizeitclubs - eine große Bildersammlung zusammengetragen und ausgestellt, die an vergangene Zeiten des SV Hüsede erinnerten.

Begann doch die "große Zeit" dieses Vereins auf einem Acker, zwischen den Bahngleisen der Wittlager Kreisbahn und der Hunte. Wie oft musste nach einem mißglückten Torschuß der Ball aus einem Zulauf der Hunte gefischt werden; oder es gab Applaus aus den Waggons der gerade vorbeifahrenden Bahn.

Begann doch die "große Zeit" dieses Vereins auf einem Acker, zwischen den Bahngleisen der Wittlager Kreisbahn und der Hunte. Wie oft musste nach einem mißglückten Torschuß der Ball aus einem Zulauf der Hunte gefischt werden; oder es gab Applaus aus den Waggons der gerade vorbeifahrenden Bahn.

Natürlich konnte der SV Hüsede auch diverse Erfolge feiern. Das Foto zeigt die Spieler 1956 nach dem Pokalsieg beim Sportfest in Brockhausen.

Stehend von links: Franz Eckert, Paul Przesang, Karl Würfel, Hermann Schmies, Herbert Haase,
Heinz Kinker, Hermann Sieck und der 1. Vorsitzende Hubert Prissing.
Kniend von links: Wilfried Harmeyer, Kurt Przesang, Willi Schlüter, Günter Böhning,
Heinz Dierker und Heinz Janza.

1962 wurde dann der Verein aufgelöst, da die Mitglieder die Pacht für "ihr Stadion" nicht mehr aufbringen konnten. Die Trauer von damals kann heute allerdings nicht mehr rückgängig gemacht werden - aber vielleicht sind diese Bilder ein kleiner Trost für alle die sich gerne noch an diese Zeit erinnern.

Aus den Protokollbüchern der Gemeinde Hüsede geht hervor, daß auf einer Versammlung am 21. Oktober 1884 über die Gründung einer Feuerwehr beraten wurde. 1885 war es dann soweit. Der Bau eines Spritzenhauses wurde beschlossen. Im November bekam die Gemeinde Hüsede ihre eigene Spritze.

Im März 1902 beschloß man, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen. Am Gründungstag dem 17. März 1902 meldeten sich dann 27 Freiwillige. Der erste Feuerwehrhauptmann war der Schustermeister Haugust Hettling.

1935 in Verbindung mit ihrem 50-jährigen Jubiläum übernahm die Hüseder Wehr die Ausrichtung des Kreisverbandsfestes.

Als in den Kriegsjahren alle wehrfähigen Männer eingezogen waren, bildete man junge Frauen aus Hüsede an Pumpe und Strahlrohr aus.

Im Jahr 1950 beschloß der Gemeinderat den Kauf eines Feuerwehrfahrzeugs.


Die Mannschaft von 1951

 

1951 war die Hüseder Feuerwehr Ausrichter des Kreisverbandstages

Am 5 Dezember 1961 legte der TÜV in Wittlage das Feuerwehrfahrzeug "wegen erheblicher Mängel" still. Da eine Reparatur zu teuer war endschied man sich für den Kauf eines Ford-Transit.

Im vollbestezten Saal der Friedenshöhe Bad Es wurde am 23. März 1985 ein großes Jubiläum gefeiert: "100 Jahre Feuerwehr in Hüsede"

Anläßlich des 110. Geburtstages der Feuerwehr Hüsede fand vom 25. bis 28. Mai 1995 der 18. Gemeindefeuerwehrtag in Hüsede statt.

 

Jubiläumswehr 1995

Obere Reihe von Links: Thomas Ritter, Simon Kuckert, Christian Rattemeyer, Ulrich Bödecker, Manfred Hoffmeyer, Karsten Schmies, Dirk Middendorf, Stefan Silge, Günter Brandmeier, Jens Fahrmeyer.
Mittlere Reihe: Jobst Wilker, Ralf Ristenpatt, Ralf Lange, Wilfried Mittendorf, Fritz Hegener, Wilfried Krems, Rolf Beckmann, Karl-Heinz Rogowski, Günter Böhning, Frank Böhning, Hartmut Ratskowski, Michael Kuckert, Heinrich Menke, Lars Ristenpatt.
Sitzend: Siegfried Mauntel, Werner Beckmann, Hermann Honermeyer, Otto Wilker, Erwin Köster, Heinz Janza, Ernst Lange, Heinz Scherler, Heinz Rogowski.
Es fehlen: Mike Eickhof, Ingo Wirth, Matthias Beckmann.

Rückblick auf über 115 Jahre Feuerwehr Hüsede. Aus alten Protokollbüchern der Gemeinde Hüsede
vom 21. Oktober 1884 bis 1902 wörtlich entnommen:
21. Oktober 1884
Auf einer Versammlung unter Punkt 1 teilte der Vorsteher mit, daß Aussicht vorhanden, daß die Samtgemeinde einen Zubringer der Spritze erhalten könne, wenn sich die Gemeinde verpflichtete, die Kosten für ein entsprechendes Lokal zur Aufbewahrung der Spritze zu tragen und dasselbe zu unterhalten. So nun auch zu sorgen, daß eine feste Mannschaft bei der Spritze angestellt werde. Nach längerer Beratung kam folgender Beschluß zustande: a) die Gemeinde übernimmt es, die Kosten für das Lokal zu tragen und b) für Aufstellung der betreffenden Mannschaft zu sorgen.
9.Januar 188?
Beschlußfassung über den Bau eines neuen Spritzenhauses, wörtlich: Wurde nach längerer Beratung eine Kommission, bestehend aus Colon Reiner, Fricke, Hegener und Vorsteher Sieck, gewählt, welche die nötigen Aufschläge und Vorbereitungen zu beschaffen und demnächst dem Ausschuß vorzulegen haben.
5. August 1885
Feuerlöschangelegenheiten, wurde das Regulatis über die angeschafft werdende Spritze mitgeteilt.
10. November 1885
Mitteilung über Feuerlöschangelegenheiten a) wurde mitgeteilt, daß die neue Spritze morgen als den 11. November von Buer zu holen sei und alsdann in Hüsede einer Probe unterzogen werden sollte. Vorsteher Sieck übernimmt es, die Spritze zu holen.
27. Januar 1886
Beratung und Beschlußfassung über den Neubau eines Spritzenhauses und zur Aufbewahrung des Leichenwagens a) wurde der Beschluß durch Abstimmung derartig gefaßt: es stimmen 10 für den Bau auf dem sogenannten alten Schulbrink, Colon Siek war dagegen und Colon Göcke enthielt sich der Abstimmung. (Der Bau verzögerte sich.)
18. Juli 1889
Beratung und Beschlußfassung über den Neubau eines Spritzenhauses, wo und wie dasselbe beschaffen sei?
a) wurde der Beschluß gefaßt, daß das Spritzenhaus nebst Platz für die Aufbewahrung des Leichenwagens auf den sogenannten alten Schulbrink gebaut werden soll, es stimmten für den Bau dorthin 8, und 4 waren dagegen. Es wurde ferner die nach dem Protokoll vom 9. Januar 1885 Abs. 2 gewählte Commission, bestehend aus Colon Reiner, Fricke, Hegener unter der Leitung des jetzigen Vorstehers, ermächtigt, den Bau zur Ausführung zu bringen.
Zur Deckung der nötigen Kosten sollen die dazu erforderlichen ausgeliehenen Ortgemeindegelder verwendet werden und wurde dem zum Vorsteher anheimgegeben, die Gelder dafür früh genug zu kündigen und die Genehmigung dazu beim königlichen Landratsamt nachzusuchen
19. November 1889
Über die Deckung der Baukosten des bereits schon ausgeführten Baues des neuen Spritzenhauses a) Bei Abnahme und Übergabe des neuerbauten Spritzenhauses wird der Vorsteher Gersmeyer ermächtigt, die Summe von zwölfhundert Mark aus der Sparkasse zu Essen für die Ortsgemeinde auszuleihen, solange die gekündigten Capitalien eingegangen sind.
13. Juni 1890
Beratung und Beschlußfassung über die Versicherung des Spritzenhauses, Anstrich und Verputz desselben a) wurde beschlossen, daß das Spritzenhaus in der Landschaftlichen Brandkasse zu Hannover versichert werden soll, und auch Fenster und Türen sollen mit einer dunkelgrauen Farbe angestrichen und inwendig soll das Haus mit Kalk verputzt werden.
11. März 1902
Der Sprung ins neue Jahrhundert Eine freiwillige Feuerwehr soll gegründet werden, am Montag; 17. März 7 1/2 Uhr abends, in der Wohnung des Vorstehers, bei ausbleiben "wurden 50 Pfennig Strafe festgesetzt". Ausgeschlossen war Rattinghausen, auch sämtliche Spritzenmannschaften. Dieser Tag war dann auch die Geburtsstunde der heutigen "Freiwilligen Feuerwehr Hüsede", damals am 17. März 1902 im Hause von Vorsteher Willmann 27 Männer, die sich freiwillig meldeten, die erste Mannschaften bildeten. Der erste Feuerwehrhauptmann war der Schustermeister August Hettling. Gleichzeitig gab es einen Spritzenmeister, dieses Amt übte der Schmiedemeister Niemeyer aus. Wie lange August Hettling Feuerwehrhauptmann gewesen ist, konnte nicht mehr festgestellt werden, er ist wahrscheinlich in den Jahren 1912/1913 nach Posen ausgewandert.
1910 ein Bericht im Wittlager Kreisblatt (wörtlich übernommen)
Hüsede, 25. März (Freiwillige Feuerwehr)
Die hiesige freiwillige Feuerwehr, welche am 1. Juni vor 8 Jahren neu gegründet ist, hat sich im September neue Vereinsmützen angeschafft. Jetzt hat sich dieselbe auch noch Trommeln und Flöten zugelegt, um mit eigener Kapelle im Sommer einen Ausflug mit Musik machen zu können. Hoffentlich werden sie schon bei der nächsten Feuerprobe im April ihr erstes Marschstück vortragen können. Als Tamburmajor wurde Wilhelm Böhne genannt. Es sollen 6 oder 7 Flöten und 3 Trommeln gewesen sein. Zwei der Querflöten befinden sich, zusammen mit einem sehr alten Breitgurt und Herstellungsschild der ersten Spritze, im Nachlaß der traditionsreichen Hüseder Wehr.
Wie lange das Musikcorps bestanden hat, ist nicht mehr festzustellen, da aus dieser Zeit, bis 1934, keinerlei schriftliche Aufzeichnungen zu finden sind. Einige ältere Feuerwehrkameraden berichteten, daß in diesen Jahren wenigstens zwei Hüseder Bürger das Amt des Feuerwehrhauptmannes ausgeübt haben, und zwar Fr. Gersmeyer und H. Lange.
April 1934
Erstes Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Hüsede, wörtlich von Wilhelm Mauntel geschrieben. Dieses Protokollbuch der Freiwilligen Feuerwehr Hüsede wurde bei Übernahme der Schriftführergeschäfte von mir angelegt Hüsede, den 1. April 1934 Wilhelm Mauntel Vereinslokal Gaststätte Baumeyer-Bödeker, heute Gaststätte Wilker. In den Jahren 1932 oder 1933 wurde Hermann Niermann zum Brandmeister gewählt. Im Protokoll vom 17.7.34 ist folgendes zu lesen:
 
P.2.
Einteilung des Führerrates
In den Führerrat wurden vom Brandmeister folgende Kameraden bestimmt:
1 Löschmeister u. Stellvertretender Brandmeister Cl. Weßler
2.Löschmeister u. Schriftführer Kassenwart W. Mauntel
3.Oberfeuerwehrmann Gerätewart E. Menke
4.Oberfeuerwehrmann H.Bödeker
5.Oberfeuerwehrmann Fr. Enthof
 
Aus den alten Protokollen geht hervor, daß der Brandmeister damals "Befehle" erteilt hat und daß regelmäßig "Fußdienst" mit Marschierund Exerzierübungen abgehalten wurden. Im Sommer war der Hüseder Steinbruch Exerzierplatz und während der Wintermonate die große Diele im Hause Bockhöfer, wobei 3 Reichsmark Entschädigung für den Lichtverbrauch gezahlt wurden.
23.Februar.1935
Die Hüseder Wehr übernahm die Ausrichtung des Kreisverbandsfests in Verbindung mit dem 50jährigen Jubiläum der Feuerwehr. Man wählte einen Festausschuß. Das Datum des Festes war 12. Mai 1935.
1943 Frauen bei der Feuerwehr
Alle wehrfähigen Männer waren eingezogen. Um den Feuerschutz zu sichern, bildete man junge Frauen aus Hüsede an Pumpe und Strahlrohr aus. Als das Anwesen Honermeyer durch eine deutsche Fliegerbombe nach Einmarsch der Engländer getroffen wurde, standen diese Frauen an der Seite der Feuerwehrmänner im Einsatz.
Mai 1947
Der bisherige Schrift- und Rechnungsführer Wilhelm Mauntel legte sein Amt aus Gesundheitsgründen nieder. Zum Schriftführer wählte man Rudolf Böhning, als Rechnungsführer Clamor Böhning. Mai 1951 Die Hüseder Feuerwehr war Ausrichter des Kreisverbandstages. Brinkmanns Weide war der Festplatz. Auf dem Placken fand eine Schauübung statt.
April 1953
Hermann Niermann trat aus privaten Gründen vom Amt des Brandmeisters zurück und verließ die Feuerwehr. Seinen Stellvertreter Heinrich Bödeker wählte man zum Nachfolger und Friedrich Koch zum Stellvertreter. Da der bisherige Rechnungsführer Clamor Böhning eine Wiederwahl ablehnte, wählte man den Kameraden Heinrich Dütemeyer.
November 1958
Brandmeister Heinrich Bödeker schied wegen Erreichen der Altersgrenze aus der aktiven Feuerwehr aus. Einstimmig wählte man den Kameraden Friedel Reller zum neuen Brandmeister, als Stellvertreter Werner Beckmann. Nun mußte nach Vorschrift der neuen Feuerwehrsatzung ein Kommando gewählt werden, dem die Kameraden Friedel Reller, Werner Beckmann, Friedrich Menke, Wilhelm Brauksiek und Erwin Köster angehören
Januar1969
Hermann Honermeyer schied wegen Erreichen der Altersgrenze aus, zum neuen Schriftführer wählte man Otto Wilker.
April 1976
Überraschend stellte Kamerad Friedel Reller auf einer Versammlung sein Amt als Ortsbrandmeister zu Verfügung
30. April 1976
Erwin Köster wurde einstimmig zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Zum Kassenführer ernannte man Fritz Hegener.
1982
Eine Eiche pflanzte die freiwillige Feuerwehr Hüsede aus Anlaß ihres 80jährigen Jubiläums.
1983
Neben die Jubiläumseiche setzte man einen Gedenkstein, gespendet vom Feuerwehrkameraden Friedel Menke.
23. März 1985
Im vollbesetzten Saal der Bad Essener Friedenshöhe feierte die Hüseder Feuerwehr mit ihren Gästen das Jubiläum
"100 Jahre Feuerwehr in Hüsede"
15. April 1989
Anläßlich des neu renovierten Gerätehauses übergab Bürgermeister Hofmeyer in einer Feier der Hüseder Ortswehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug. Am darauffolgenden Tag, am Sonntag den 16.04.1989, waren die Nachbarwehren und alle Hüseder Einwohner zum "Tag der offenen Tür" eingeladen.
Dezember 1991
Ortsbrandmeister Erwin Köster schied durch Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst der Feuerwehr aus. Zum Nachfolger wählte man Otto Wilker und zum Stellvertreter Karl-Heinz Rogowski.
Februar 1992
Offiziell verabschiedet man Brandmeister Erwin Köster aus seinem aktiven Dienst.


Man fragt sich, wie war es denn damals im Jahre 1908, als in Hüsede ein Männergesangverein gegründet wurde? Interessant war zu erfahren, daß im vergilbten Zeitungsband vom 5. Januar 1908 folgender Artikel geschrieben stand: "Ein Männergesangverein ist hier gestern gegründet worden, dem von vornherein 40 aktive Mitglieder angehören werden.
Als Vorsitzender und Liedervater wurde Hofbesitzer Beckmann gewählt, als Dirigent Lehrer Kelm. Damit der Verein möglichst bald etwas zu leisten imstande ist, wurde beschlossen, vorläufig an 2 Abenden in der Woche zu üben.
Der 4. Januar 1908 ist also die Geburtsstunde des M.G.V. Hüsede.

Blättert man weiter in der Chronik, so steht da geschrieben, daß von Bedeutung das Jahr 1910 gewesen sei, denn es wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Die Fahnenweihe war am 17. Juni 1910. Chorleiter Kelm wurde bereits 1912 von Lehrer Hermann Mailänder abgelöst, somit ging das Dirigentenamt in junge Hände über.
Schon damals pflegte man die Geselligkeit. Gemeinsame Wanderungen wurden unternommen, und immer wieder werden in der Chronik die "Tannenbaumfeiern" zur Weihnachtszeit erwähnt, die dann oftmals feucht-fröhlich endeten.

Im Jahre 1923 wurde Friedrich Beckmann Ehrenvorsitzender und zum Liedervater wählte man August Wilker. Jedoch nach 2 Jahren (1925) übernahm Clamor Weßler den Vorsitz des Vereins, den er 14 Jahre behielt und erst 1939 aus gesundheitlichen Gründen an Heinrich Gersmeyer abgab. Clamor Weßler wurde Ehrenvorsitzender.

Zwischenzeitlich war im Jahre 1935 auf Wunsch vieler Dorfbewohner der M.G.V. Hüsede in den Gemischen Chor Hüsede umgewandelt worden. Unvergessen geblieben ist den älteren Chormitgliedern die Teilnahme am Bundessängertreffen 1936 in Hannover und das Kreissängerfest am 17. 6. 1936 in Hüsede, das bei strömendem Regen stattfand und dennoch ein voller Erfolg wurde.

Als im Jahre 1939 der zweite Weltkrieg ausbrach, begann auch für den Gem. Chor Hüsede ein dunkles Kapitel. Schriftführer Hermann Honermeyer schreibt in der Chronik vom "mühsamen Weg durch luftschutzdunkle Straßen" hin zu den Singabenden. Man wollte weiter fest zusammenhalten, trotz Krieg. Aber im Jahre 1940 mußten auch in Hüsede die Obungsstunden aufgrund der Kriegsbedingungen eingestellt werden. Es kam zum totalen Stillstand des Vereinslebens. Bis zu diesem Zeitpunkt, also fast 30 Jahre lang, ist Lehrer Hermann Mailänder, der seinen Lebensabend in Karlsruhe verbracht hat, Dirigent des Gem. Chores Hüsede gewesen. Gern und oft denken die älteren Vereinsmitglieder noch an diese Zeit zurück.

1957, die zunächst wirre Nachkriegszeit war Überstanden, die Verhältnisse wieder einigermaßen geordnet und überall im Land fanden sich sangesfreudige Menschen zusammen, die versuchten, an die Tradition anzuknüpfen und das Chorleben wieder zu aktivieren. Auch in Hüsede wurde der Wunsch wach, den Gem. Chor neu aufleben zu lassen. Es war Ernst Sieck, der die Initiative ergriff, von Haus zu Haus ging, die Hüseder ansprach und es tatsächlich erreichte, daß zu einer Gründungsversammlung in der Hüseder Schule eingeladen werden konnte. Spontan erklärten,19 Sängerinnen und 15 Sänger ihren Beitritt. Zum 1. Vorsitzenden wurde Ernst Sieck gewählt, zum Schriftführer Wilhelm Dierker und zur Kassenführerin Irmgard Eberhard.
Erfreulicherweise konnte Wilhelm Dierker Herrn Lehrer Persicke aus Rabber zum Dirigenten verpflichten. Damit war der Anfang gemacht, Hüsede hatte wieder einen Gesangverein.

Nachdem das Gasthaus Otten einen Raum und ein Klavier zur Verfügung gestellt hatte, traf man sich dort wöchentlich zu einem Übungsabend. Leider erwies sich das Gastzimmer als reichlich klein, die Baßsänger mußten "umquartiert" werden in die angrenzende Veranda. Um diesem Behelf ein Ende zu machen, entschloß sich die Familie Otten zur Vergrößerung der vorhandenen Räumlichkeiten. Trotz Umbaus wurde weiter gesungen. Die älteren Aktiven erinnern sich sicherlich gut und gern an diese "Anfangszeit.

Kleine Schwierigkeiten, die wohl jede Vereinsgründung mit sich bringt, wurden schnell überwunden. Chorleiter Persicke gab sich viel Mühe und verstand es dank seiner musikalischen Begabung und intensiver Arbeit den Chor so weit zu bringen, daß er bereits 2 Monate später anläßlich des Sportfestes in Hüsede mit 3 Liedern an die Öffentlichkeit treten konnte.
Im Mai 1959 kam ganz überraschend für den Chor eine Einladung des NDR, der eine Rundfunkreportage über das Kurbad Hüsede bringen wollte. Die Sängerinnen und Sänger nahmen Aufstellung im Kurpark und sangen das Lied "Morgenrot", das dann einige Tage später im Radio zu hören war. Ein bislang einmaliges Ereignis in der Geschichte des Hüseder Chores.
Leider wurde Chorleiter Persicke 1961 nach Achmer versetzt und mußte deshalb seine erfolgreiche Arbeit aufgeben. Als Nachfolger fand sich entgegenkommenderweise Lehrer Heinz Toepler bereit, den Dirigentenstab zu übernehmen.

Die nächsten Jahre waren dann von reger Sangestätigkeit gezeichnet. Die Zahlen der Aktiven erhöhte sich auf 49. Chorleiter Toepler verstand es in seiner kameradschaftlichen und frohen Art, die Sängerinnen und Sänger zu begeistern und dem Chor immer wieder neue Impulse zu geben. Im Jahre 1960 hatte Wilhelm Dierker den Vorsitz des Vereins übernommen, den er jedoch 1963 wieder abgab an Helmut Böhning.

In dieser Zeit begann auch für die Laienspielschar ein merklicher Aufschwung. Sie begeisterte mit ihren lustigen Dreiaktern alt und jung und war bald bekannt im ganzen Wittlager Land. Auch heute noch sind die Theateraufführungen der "Clou" der alljährlichen Winterfeste.

Im Februar 1968 erhielt der Gem. Chor Hüsede zum ersten Mal eine Einladung vom M.G.V. Eicken. Die Bekanntschaft kam zustande durch Lehrer Toepler, der auch bei diesem Gesangverein aus dem Grönegau das Dirigentenamt übernommen hatte. Es ist hervorzuheben, daß uns seitdem eine feste Freundschaft verbindet, die durch gegenseitige Besuche zu gemeinsamen Singabenden und zu festlichen Anlässen aufrecht erhalten und vertieft wurde.

Das so schwungvolle Chorleben wurde jäh überschattet durch den Tod seines jungen Vorsitzenden Helmut Böhning am 15. 4. 1968. Es war unfaßbar für alle, daß dieser lebensfrohe Sangesbruder, der sich stets unermüdlich für alle Belange des Chores einsetzte, nun nicht mehr unter uns war.

Im Oktober 1968 wählte man Ernst Koch zum neuen 1. Vorsitzenden. Im Jahre 1970 erhielt der Gem. Chor Hüsede eine Satzung und wurde ins Vereinsregister eingetragen. Anläßlich seines 70. Geburtstages im Februar 1971 wurde Herr Ernst Sieck für seine Verdienste für das Chorleben (Wiedergründung und Liedervater) zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Ein Höhepunkt im Chorleben was das Kreissängerfest in Hüsede vom 31. Juli. bis 2. August 1971, das zusammen mit dem Blütenfest gefeiert wurde. Die Liedauswahl stand unter dem Motto "Europa singt". Außer der großen Wittlager Sängerfamilie trafen sich der M.G. V. Eicken, eine Singgruppe der Schule Totness (England) sowie Chöre der holländischen Nato-Einheit aus Bohmte.Inmitten eines
prächtigen Blumenflores hatten sich 2000 Besucher eingefunden. Allen ist dieses Fest in schöner Erinnerung geblieben, denn es bot vortrefflichen, ausgewogenen Chorgesang und sprichwörtlich Hüseder Geselligkeit.

Im Februar 1972 gab Ernst Koch das Amt des 1. Vorsitzenden ab. Es wurde von Siegfried Mauntel übernommen, der dieses Amt bis 1994 bekleidete. Der älteste Mitbegründer des M.G. V. Hüsede aus dem Jahre 1908 Gerhard Tontrup, starb 91-jährig im August 1975. Bis ins hohe Alter zeigte er reges Interesse am Chorgesang und freute sich über die Ständchen, die man ihm zu seinen Geburtstagen darbrachte. Im Mai 1975 nahm der Gem. Chor Hüsede am Volksliedabend in der Festhalle Wimmer anläßlich der 900 Jahrfeier der Gemeinde Bad Essen und im Juni 1975 an einem Singewettstreit in Haldem teil.

Zum 20. Jahrestag seit der Wiedergründung des Gem. Chores Hüsede hatte Vorsitzender Siegfried Mauntel im Mai 1977 ins Vereinslokal Otten eingeladen. Der Liedervater freute sich, daß so viele ehemalige Sängerinnen und Sänger aus nah und fern zu diesem gemütlichen Beisammensein erschienen waren. In großer fröhlicher Runde wurden nette Erinnerungen ausgetauscht.

Bedingt durch berufliche Versetzung und Umzug nach Osnabrück mußte Chorleiter Toepler zum 1.7.1977 seine erfolgreiche Tätigkeit für den Verein beenden. Es war eine harte Tatsache, denn 15 Jahre gute Zusammenarbeit hatten uns doch sehr miteinander verbunden. Unserem rührigen Vorsitzenden Siegfried Mauntel hatten wir es zu verdanken, daß der Chor ohne Unterbrechung weiter singen konnte. Er hatte umgehend Herrn Karl-H. Schmitz als neuen Dirigenten geworben. In den folgenden Jahren gelang es Herrn Schmitz, durch zielbewußte Arbeit und fachliches Können den Chorgesang in Hüsede weiter auszubauen und zu vervollkommnen. Als Vertretung steht ihm unser Vize-Chorleiter Erwin Bartz zur Seite.

Als die Familie Otten ihr Geschäftshaus in Hüsede verkaufte und nach Bad Essen zog, mußte sich der Chor nach anderen Räumlichkeiten umsehen, denn die neuen Besitzer bauten das Haus zu einem Seniorenheim um. Seit Oktober 1980 finden nun die Ubungsstunden jede Woche im Dorfgemeinschaftshaus statt. Vorsitzender Mauntel dankte dem Ehepaar Otten und den Kindern für die jederzeit freundliche Bedienung und das gute Verständnis, denn das Gasthaus hat dem Gem. Chor Hüsede fast 24 Jahre als Vereinslokal gedient.

Der 7. Mai 1982 war der Tag, an dem vor 25 Jahren der Gem. Chor Hüsede gegründet wurde. Aus diesem Anlaß trafen sich am 5. Juni die Mitglieder des Chores und ihre Angehörigen zu einem vereinsinternen Festabend im Saal der "Friedenshöhe" in Bad Essen. In einer schlichten Feierstunde wurden 6 Sängerinnen und 5 Sänger, die von Anfang an dabei waren, durch Verleihung der silbernen Ehrennadel des Nordwestdeutschen Sängerbundes für ihre Treue zum Verein geehrt. Ebenfalls erhielten mehrere passive Mitglieder als Förderer des Chorgesanges eine Auszeichnung. Jahrelang arbeitet der Vorstand in bewährter Besetzung gut zusammen, immer verständnisvoll unterstützt vom Ortsratvorsitzenden Rudolf Schröder, der ein Freund des Vereins und des Chorgesanges ist.

Neben der Pflege des Liedes stand von jeher die Förderung der Geselligkeit und des Frohsinns mit im Vordergrund. Zu vielfältigen Veranstaltungen des dörflichen Lebens und zu Familienfeiern hat der Chor unterhaltend beigetragen und vielen eine Freude bereitet. Es sollte allen Sängerinnen und Sängern, insbesondere jedoch auch den jüngeren Hüsedern, eine Verpflichtung sein, weiter zu wirken im Sinne der Begründer, damit uns das deutsche Lied als wertvolles Volksgut im Heimatdorf erhalten bleibt.

Sopran: Jutta Bergmann; Helga Böhning; Hilde Dierker; Irmgard Eberhard; Ingrid Freyer; Gerda Hartke; Annelore Henrichs; Elli Kappel; Hilde Köster; Gerda Langer; Else Menke; Lisa Otten; Gisela Pöllath; Johanne Wenig.
Alt: Renate Bartz; Lotti Brauksiek; Hilde Janza; Marianne Koors; Luise Libuda; Elfriede Meyer; Luise Reller; Ingrid Riestenpatt; Anna Roski; Anni Scherler; Ilse Weßler; Alwine Zaisch.
Tenor: Erwin Bartz; Reinhold Kappel; Erwin Köster; Fritz Müller; Horst Ritter; Kurt Wilker.
Baß: Günter Böhning; Wilhelm Brauksiek; Ernst Koch; Herbert Langer; Siegfried Mauntel; Josef Zaisch.

Als Ortsteil der Gemeinde Bad Essen gehört Hüsede zum Landkreis Osnabrück und somit zum Regierungsbezirk Weser-Ems.

Das Kerndorf und der Siedlungsteil Hüseder Bruch liegen auf der Nordseite des Wiehengebirges, während Rattinghausen, ein weiterer Siedlungsteil Hüsedes, auf dem Wiehengebirgskamm liegt.

Die nördlich von der Ortschaft verlaufende B 65 stellt den überregionalen Anschluss zu den beiden nächstgelegenen größeren Städten, Osnabrück und Minden her. Die Entfernung nach Osnabrück beträgt ca. 25 km, die nach Minden ca. 50 km.

Über die B 65 bestehen Anschlussmöglichkeiten zur A 1 (Hansalinie) und über die Landesstraße 83 in südlicher Richtung zur A 30.

Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich im 8 km entfernt liegendem Bohmte.


Größere Kartenansicht

Von den landwirtschaftlichen Betrieben werden 9 im Nebenerwerb und 2 im Haupterwerb bewirtschaftet. Die landwirtschaftlichen Betriebe bewirtschaften eine Betriebsfläche von 515,0 ha.

Bei den Betrieben handelt es sich fast ausschließlich um Veredelungsbetriebe. Eine gewisse Bedeutung hat daneben noch der Anbau von Verkaufsfrüchten (z. B. Gemüse, Kartoffeln etc.).

Die Böden werden überwiegend als Acker und Grünland sowie zu einem geringeren Anteil als Wald genutzt, der sich insbesondere auf den höheren Lagen des Wiehengebirges befindet.

Neben den landwirtschaftlichen Betrieben gibt es noch einige Gewerbebetriebe und Versorgungseinrichtungen:

Aktion saubere LandschaftEine große Rolle im Dorf spielt der über die Grenzen Hüsedes hinaus bekannte Verschönerungsverein, der 1965 gegründet wurde und im Jahr 2015 sein 50jähriges Bestehen gefeiert hat.



Den Heimatgedanken sowie die Naturschönheiten der Ortschaft Hüsede zu pflegen, das Anlegen von Plätzen und Wegen und bei der Erhaltung und Pflege kultureller Werte aus der Vergangenheit hilfreich zu sein, hat sich der Verschönerungsverein Hüsede e.V. zu seinen Aufgaben gemacht.

Das im Jahre 1779 auf dem Hof Mönnich errichtete und genutzte Backhaus wurde in den Jahren 1985 bis 1987 am Dorfgemeinschaftshaus neu errichtet und restauriert.

Ausserdem ist der Verschönerungsverein Veranstalter des Laternenumzuges im November und des Osterfeuers, sowie des Sommerfestes im August..

Rechte und Pflichten Wie in allen Ortschaften gibt es auch in Hüsede Regeln und Verordnungen. Zum einen gilt das ORTSRECHT der Gemeinde Bad Essen und zum anderen die ortschaftsgebundenen Rechte und Pflichten. Die Haus – und Benutzungsordnung für das Dorfgemeinschaftshaus,den Festplatz und den Dorfplatz mit Torhaus in Hüsede steht Ihnen hier als PDF-Datei zum Download bereit.